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–75 €
Belgien8,95 €–100 €
Deutschland13,50 €–100 €
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Österreich15,95 €–150 €
Bulgarien47,50 €25 € ab 150 €nicht möglich
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FinnlandPaketshop 24,95 €
Haustür 29,95 €
Haustür: 10 € ab 200 €Paketshop 200 €
Haustür 250 €
Frankreich16,95 €–150 €
Griechenland29,50 €15 € ab 150 €nicht möglich
Ungarn21,95 €10 € ab 150 €200 €
Irland15,95 €–150 €
Italien16,95 €–150 €
Kroatien47,50 €25 € ab 150 €nicht möglich
Lettland17,50 €–150 €
Litauen21,95 €10 € ab 150 €200 €
Luxemburg12,95 €–150 €
Polen15,95 €–150 €
Portugal19,95 €10 € ab 150 €200 €
Rumänien27,50 €10 € ab 150 €nicht möglich
Spanien18,75 €–150 €
Tschechien15,95 €–150 €
SchwedenPaketshop 24,95 €
Haustür 29,95 €
Haustür: 10 € ab 200 €Paketshop 200 €
Haustür 250 €
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Vereinigtes Königreich*Coming soon
Schweiz*Coming soon

Lieferung

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Wie sende ich ein Produkt zurück oder tausche es um?

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  • Nach der Anmeldung deiner Rücksendung hast du nochmals 14 Tage Zeit, das Produkt zurückzusenden.
  • Sende deine Rücksendung anschließend in originalem Zustand und mit der Verpackung zurück. Produkte, die beschädigt oder nicht vollständig sind, kommen nicht für einen Umtausch oder eine Rückerstattung in Betracht.

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Nach Erhalt deiner Rücksendung erhältst du von uns eine Bestätigung. Das kann 3 Werktage dauern, im Allgemeinen bearbeiten wir deine Rücksendung aber an dem Tag, an dem wir sie erhalten. Wir prüfen deine Rücksendung, um zu sehen, ob dein Produkt unseren Rücksendebedingungen entspricht, und machen uns dann an die von dir gewünschte Lösung.

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  • Wir erstatten den Kaufbetrag innerhalb von 3 Werktagen nach Empfangsbestätigung auf das Konto zurück, mit dem du bezahlt hast. Möchtest du den Kaufbetrag auf andere Weise erhalten, nimm dann Kontakt mit uns auf, um die Möglichkeiten zu besprechen.
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Bierschule › Sauerbier · Frisch & Fruchtig

Gose

Gose ist ein leichtes, säuerliches deutsches Weizenbier mit einer Prise Salz und Koriander. Es schmeckt frisch und zitronig, mit viel Kohlensäure und trockenem Abgang.

  • Alkoholmeist 4,2–4,8 % (BJCP); die Brewers Association nennt 4,4–5,4 %
  • EinstiegFür alle, die schon etwas probiert haben

So schmeckt es meistens

Bitter
Süß
Sauer
Geröstet
Fruchtig
Vollmundig

Durchschnitt für diesen Stil; jedes Bier hat seinen eigenen Akzent.

Was ist das?

Gose ist ein obergäriges Bier aus Pilsner Malz und Weizen, mit ein wenig Salz und Korianderkörnern. Milchsäurebakterien (Lactobacillus) machen es sauer. Laut BJCP ist die Säure spürbar, aber weniger scharf als bei Berliner Weisse oder Gueuze. Das Salz schmeckst du vor allem im ersten Schluck, aber Gose darf nicht wirklich salzig schmecken. Du riechst frischen, zitronigen Koriander und etwas Brotteig. Gose ist meistens trüb, sehr spritzig und kaum bitter: Die Säure hält das Bier in Balance, nicht der Hopfen.

Es gibt zwei Hauptarten: - Traditionelle (Leipziger) Gose: ohne Extras, mit höchstens ein wenig Salz und Koriander. Bei der Brewers Association dürfen die sogar fehlen. - Moderne (Contemporary) Gose: mit Obst, Gewürzen oder dunklerem Malz. Gose ist laut BJCP eine häufig genutzte Basis für fruchtige Sauerbiere.

Das BJCP gibt als Aussprache „GOH-zeh“ an.

Mythos oder Fakt?

Teilweise wahr

‘Gose soll salzig schmecken.’

Ein bisschen Salz darfst du spüren, aber laut BJCP darf Gose nicht wirklich salzig schmecken. Die Brewers Association nennt Salz sogar optional.

Teilweise wahr

‘Gose soll salzig schmecken.’

Das BJCP beschreibt das Salz in Gose als leicht bis mäßig, bis an die Grenze, an der du es schmeckst. Du darfst es spüren, vor allem im ersten Schluck, aber Gose darf „not taste overtly salty“. Salz kann dem Bier laut BJCP auch ein runderes, etwas wässriges Mundgefühl geben.

Bei der Brewers Association dürfen Salz und Koriander in einer traditionellen Gose in kleinen Mengen vorhanden sein oder ganz fehlen.

Auch früher war es nicht eindeutig. Ein deutsches Brauhandbuch von 1853, zitiert vom Biergeschichtsforscher Ron Pattinson, beschreibt Gose ohne Salz oder Koriander. Ein Brauhandbuch von 1907 schreibt dagegen 1 Gramm Salz pro Liter vor, kurz vor dem Abfüllen zugegeben.

Oft hörst du, das Salz stamme aus dem Quellwasser von Goslar. Eine historische Quelle dafür haben wir nicht gefunden.

Quellen

Teilweise wahr

‘Echte Gose ist nur leicht säuerlich.’

Moderne Gose ist ausgewogen und weniger scharf sauer als Berliner Weisse. Aber historische Gose war laut BJCP und dem Biergeschichtsforscher Ron Pattinson vermutlich deutlich saurer.

Teilweise wahr

‘Echte Gose ist nur leicht säuerlich.’

Das BJCP verlangt bei moderner Gose eine Säure, die „balanced, not forward“ ist, schreibt aber auch dazu, dass historische Versionen „could be very sour“ sein konnten.

Der Biergeschichtsforscher Ron Pattinson führt eine Quelle von 1927 an, die Gose „similar to Berliner Weisse, but sourer“ nannte. Er veröffentlichte auch ein Dokument über das Probebrau von 1986, das alte Gosetrinker als echt billigten: Es hatte einen pH-Wert von 3,1, sehr sauer. Pattinson folgert, dass Gose „mouth-puckeringly sour“ sein soll. Lars Marius Garshol nannte Säure 2010 „almost the defining characteristic of gose“.

Nicht jede Quelle stimmt dem zu: Ein Brauhandbuch von 1907 nennt Gose „slightly acidic“.

Kurz gesagt: Die milde Gose von heute ist eine Art, es zu machen. Früher war Gose vermutlich saurer.

Quellen

Teilweise wahr

‘Gose kommt aus Leipzig.’

Leipzig ist die Stadt der Gose, aber der Name verweist auf Goslar und das Flüsschen Gose.

Teilweise wahr

‘Gose kommt aus Leipzig.’

Laut BJCP ist Gose mit Leipzig verbunden, aber in Goslar entstanden, am Flüsschen Gose. Der Biergeschichtsforscher Ron Pattinson schreibt, dass der Name von Goslar kommt.

In Leipzig ist Gose laut BJCP schon 1740 dokumentiert, und Ende des 19. Jahrhunderts galt sie dort laut Pattinson als der lokale Stil. Viel von dieser Gose kam übrigens nicht aus der Stadt selbst. Laut Pattinson begann 1824 ein Brauer aus Goslar, auf dem Gut Döllnitz zwischen Merseburg und Halle Gose zu brauen. Diese Brauerei bekam in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahezu das Alleinrecht auf die Lieferung nach Leipzig.

Wann Gose in Goslar entstand, ist umstritten. Das BJCP sagt im Mittelalter, Pattinson schrieb 2007 „Anfang des 18. Jahrhunderts“.

Quellen

Woher kommt es?

Der Name verweist auf Goslar und das Flüsschen Gose dort, aber berühmt wurde das Bier in Leipzig. Dort ist es laut BJCP schon 1740 dokumentiert. Ende des 19. Jahrhunderts galt es laut dem Biergeschichtsforscher Ron Pattinson als der lokale Stil Leipzigs schlechthin. Wann Gose in Goslar entstand, ist umstritten: Das BJCP sagt im Mittelalter, Pattinson schrieb „Anfang des 18. Jahrhunderts“.

Cafés bekamen die Gose noch gärend in Fässern und füllten sie selbst ab, in Flaschen mit langem Hals. Diese wurden nicht mit einem Korken verschlossen, sondern mit einem Hefepfropfen, der bei der Nachgärung nach oben stieg. Nach dem Zweiten Weltkrieg siechte die Gose dahin; am 31. März 1966 wurde das letzte Fass Gose geliefert. Ab 1986 wurde Gose wieder gebraut, zuerst für ein einziges Café in Leipzig. Laut BJCP ist das Bier erst seit Kurzem auch außerhalb Deutschlands beliebt.

So schenkst du es ein

Ein guter Ausgangspunkt: 4–10 °C in einem Flötenglas (CraftBeer.com der Brewers Association). Früher wurde Gose manchmal mit Sirup oder Kümmellikör gemischt; moderne Gose braucht laut BJCP meist keinen Süßstoff.

Hat dir das geschmeckt? Dann probier Lambic & Gueuze →

Ähnlich wie: Sauerbier, Witbier

Begriffe

Lactobacillus („Lacto“)
Ein Milchsäurebakterium, das Zucker in Milchsäure umwandelt: In gewöhnlichem Bier gilt es als Verderber, aber Brauer verwenden es auch bewusst für Sauerbier, wie Berliner Weisse.
Obergärung
Gärung mit Hefe, die beim Gären nach oben steigt (Alehefe), meist bei höherer Temperatur als die Untergärung; so werden unter anderem Pale Ale, IPA, Stout, Weizen und belgische Stile wie Witbier, Dubbel und Tripel gemacht.
Flaschengärung
Beim Abfüllen kommt noch etwas Zucker oder Würze zum Bier, sodass die Hefe in der Flasche erneut gärt und das Bier auf natürliche Weise seine Kohlensäure bekommt; oft siehst du deshalb eine Hefeschicht unten.
Quellen dieser Seite