Meer over Porter
Welchen Porter suchst du?
- English oder brown porter: mittelschwer und zurückhaltend, mit Brot, Biskuit und Toast, milder Schokolade und oft Karamell oder Toffee. Laut BJCP 4,0–5,4 %, mit recht trockenem bis leicht süßem Abgang.
- American oder robust porter: stärker und bitterer, kräftiger geröstet und manchmal deutlich hopfig, in Richtung Harz, Erde oder Blumen. Laut BJCP 4,8–6,5 %.
- Baltic Porter: malzig, mit Pflaume, Rosine, Karamell und Lakritz, laut BJCP meist 7–8,5 %. Der Alkohol ist verräterisch gut versteckt. Mehr dazu in der Bierschule über Baltic Porter.
- Imperial porter: ein amerikanischer, schwarzer Porter mit 7–12 % (Brewers Association), mit vollem Körper und Noten von Kakao und Karamell.
Schwärzer und stärker geröstet: Stout. Noch schwerer: Imperial Stout.
Porter oder Stout?
Historisch war Stout einfach ein stärkerer Porter: „stout“ bedeutete „stark“. Bei Whitbread in London wurden Porter und Stout 1805 und 1844 aus (fast) denselben Rohstoffen gebraut; der Unterschied lag in der Wassermenge und damit in der Stärke. Die Stilführer ziehen heute eine Linie, Porter braun und Stout schwarz, aber in der Praxis überschneiden sie sich weitgehend. Porter ist außerdem kein festes Rezept: Durch Schwarzmalz (1817), Kriege und Steuern änderte sich sein Charakter immer wieder.
Was du bei Hoptimaal findest
Eine kleine, wechselnde Auswahl. Du findest hier unter anderem Põhjala und Pühaste aus Estland, Samuel Smith aus England, Whiplash aus Irland und Het Platte Harnas aus den Niederlanden. Suchst du mehr Auswahl bei dunklem Bier, schau auch bei Stout, Imperial Stout und Barrel Aged vorbei. Bei jedem Bier siehst du die aktuelle Untappd-Bewertung.
Servieren
Ein guter Ausgangspunkt: 10–13 °C im englischen Pintglas. Ein Baltic Porter darf etwas kälter sein, etwa 7–10 °C (CraftBeer.com der Brewers Association).
Porter kaufen bei Hoptimaal
Porter kaufst du bei Hoptimaal online oder in unserem Laden in der Leeghwater 5 in Amersfoort. Du bestellst einzeln. An Werktagen bis 15:00 Uhr bestellt, am selben Tag verschickt. Nach Deutschland versenden wir ab 100 € kostenlos.
Tipp: Lies das Wort vor „Porter“ auf dem Etikett. „Baltic“ weist auf einen starken Porter mit meist 7–8,5 % hin (BJCP), der heute in der Regel mit Lagerhefe gebraut wird; „Imperial“ geht laut Brewers Association bis 12 %. Ohne Zusatz liegst du meist bei etwa 4–6,5 %.
Häufige Fragen
Ist ein Baltic Porter ein Lager?
Meistens ja. Laut BJCP wird er heute in der Regel mit Lagerhefe kalt vergoren und anschließend gelagert, und die Brewers Association ordnet ihn den europäischen Lagerstilen zu. Früher war er obergärig; viele Brauer stiegen später auf untergärig um.
Ist Porter leichter als Stout?
Nicht unbedingt. Ein englischer Porter hat laut BJCP 4,0–5,4 %, ein Irish Stout 3,8–5 %. Ein Baltic Porter oder ein Imperial Porter ist dagegen stärker als viele Stouts.
Warum heißt es Porter?
Weil Lastenträger (porters) es tranken, schrieben Zeitgenossen schon im 18. Jahrhundert. Gemeint waren vor allem die Tausende Männer, die auf der Themse Schiffe be- und entluden und Waren durch London trugen. Mit dem niederländischen Wort „poorter“ hat der Name nichts zu tun. Mehr dazu in der Bierschule über Porter.







