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Portugal19,95 €10 € ab 150 €200 €
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Spanien18,75 €–150 €
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SchwedenPaketshop 24,95 €
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Haustür 250 €
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Bierschule › IPA · Hopfig & Herb

Triple IPA

Triple IPA ist ein Name, den Brauer für ein IPA benutzen, das noch einen Schritt weiter gehen will als ein Double IPA. Es ist kein offizieller Stil: Was es genau ist, bestimmt der Brauer.

  • Alkoholkein offizieller Bereich; ein Double IPA geht bis 10 % (BJCP) oder 10,6 % (Brewers Association)
  • EinstiegFür Abenteurer

So schmeckt es meistens

Bitter
Süß
Sauer
Geröstet
Fruchtig
Vollmundig

Durchschnitt für diesen Stil; jedes Bier hat seinen eigenen Akzent.

Was ist das?

Das Triple IPA findest du in den großen Stilrichtlinien nicht. Sowohl das BJCP als auch die Brewers Association hören beim Double oder Imperial IPA auf, das laut BJCP bis 10 % und laut Brewers Association bis 10,6 % Alkohol geht. Untappd kennt allerdings die Unterstile „IPA - Triple“ und „IPA - Triple New England / Hazy“.

Weil es keine Stilbeschreibung gibt, gibt es auch keinen festen Geschmack und keine feste Grenze. Das amerikanische Magazin Hop Culture schrieb 2017, der Unterschied zu einem Double IPA sei: „whatever the brewer decides it is“. Es fand Biere, die als Triple IPA verkauft wurden, mit 9,6 % und 10 % Alkohol, also innerhalb des Bereichs eines Double IPA, und eines mit 12 %.

Ein frühes Beispiel zeigt, wie eine Brauerei darüber dachte. Die kalifornische Brauerei Russian River baute ihr Triple IPA auf dem Rezept ihres Double IPA auf, „pushing the envelope with malt, hops, and alcohol“.

Hop Culture gibt deshalb den Rat: Schau auf den Alkoholgehalt, nicht auf den Stilnamen.

Mythos oder Fakt?

Mythos

‘Triple IPA ist ein offizieller Bierstil mit festen Regeln.’

Die großen Stilrichtlinien von BJCP und Brewers Association kennen kein Triple IPA. Es ist ein Name, den Brauer selbst wählen.

Mythos

‘Triple IPA ist ein offizieller Bierstil mit festen Regeln.’

Bierstile werden in Stilrichtlinien beschrieben, von denen die des BJCP und der Brewers Association die bekanntesten sind. In den vollständigen Texten beider (BJCP 2021 und Brewers Association 2026) kommt „Triple IPA“ nicht vor. Der stärkste IPA-Stil ist dort das Double oder Imperial IPA, bis 10,0 % Alkohol laut BJCP und bis 10,6 % laut Brewers Association.

Ganz aus der Luft gegriffen ist das Wort nicht. Untappd hat durchaus Unterstile wie „IPA - Triple“ und „IPA - Triple New England / Hazy“. Und das Great American Beer Festival erweiterte 2009 den Namen seiner Kategorie für starke IPAs, weil Triple und Quadruple IPAs aufkamen.

Das amerikanische Magazin Hop Culture ging dem 2017 nach und kam zu dem Schluss, dass der Unterschied zu einem Double IPA „whatever the brewer decides it is“ ist. Es fand Biere, die als Triple IPA verkauft wurden, mit 9,6 % und 10 % Alkohol, innerhalb des Bereichs eines Double IPA. Der Rat des Magazins: Achte auf den Alkoholgehalt, nicht auf den Stilnamen.

Quellen

Mythos

‘Ein Triple IPA ist dreimal so stark wie ein gewöhnliches IPA.’

Ein American IPA hat laut BJCP 5,5–7,5 % Alkohol. Dreimal so stark wären 16 % oder mehr; Biere, die als Triple IPA verkauft wurden, hatten 9,6 bis 12 %.

Mythos

‘Ein Triple IPA ist dreimal so stark wie ein gewöhnliches IPA.’

Wie „Double“ ist „Triple“ keine Multiplikation, sondern eine Art zu sagen: noch einen Schritt weiter.

Laut BJCP hat ein American IPA 5,5–7,5 % Alkohol. Dreimal so stark käme auf 16,5–22,5 %. So stark waren die Beispiele, die wir fanden, bei Weitem nicht. Hop Culture nannte 2017 Biere mit 9,6 %, 10 % und 12 %. Das frühe Beispiel der kalifornischen Brauerei Russian River hatte 2011 11 % Alkohol, laut Jeff Alworth, und die Ausgabe von 2026 hat 10,25 %, laut Brauerei.

Zum Hopfen zitierte Alworth 2011 immerhin die Brauerei: Dieses Bier war „hopped three times more than our standard IPA“. Ob das auch für andere Triple IPAs gilt, ist nicht bekannt: Keine Stilrichtlinie schreibt es vor.

Quellen

Mythos

‘Ein Triple IPA ist mit dem belgischen Tripel verwandt.’

Nur der Name ähnelt sich. „Triple“ bedeutet beim IPA: noch einen Schritt weiter als das amerikanische Double IPA. Die echte Kreuzung aus IPA und belgischem Bier heißt Belgian IPA.

Mythos

‘Ein Triple IPA ist mit dem belgischen Tripel verwandt.’

Tripel und Triple klingen ähnlich, aber die Biere haben wenig miteinander zu tun.

Das Triple IPA ist ein amerikanischer Schritt weiter als das Double IPA. Die kalifornische Brauerei Russian River baute ihr Triple IPA 2005 auf dem Rezept ihres Double IPA auf, mit mehr Malz, Hopfen und Alkohol. Das Great American Beer Festival erweiterte 2009 seine Kategorie für Imperial oder Double IPAs, weil damals Triple und Quadruple IPAs aufkamen.

Das Tripel ist laut BJCP ein starkes, hell gefärbtes belgisches Bier mit einem etwas würzigen Charakter, für das ein würzig-fruchtiger belgischer Hefestamm typisch ist.

Ein IPA mit dieser belgischen Hefe gibt es durchaus, aber es heißt anders: Belgian IPA. Das BJCP beschreibt es als trockenes, hopfiges IPA mit der Fruchtigkeit und Würzigkeit belgischer Hefe, oft „similar to a Belgian Tripel that has been brewed with more hops“.

Quellen

Mythos

‘Ein IPA wird besser, wenn du es eine Zeit lang liegen lässt.’

Das Hopfenaroma, um das es bei einem IPA geht, lässt nach, wenn du es lagerst, vor allem bei Wärme. Trink IPA so frisch wie möglich.

Mythos

‘Ein IPA wird besser, wenn du es eine Zeit lang liegen lässt.’

In einer Masterarbeit an der Oregon State University (Barnette, 2018) wurde kaltgehopftes Bier kühl (3 °C) und warm (30 °C) gelagert, mit unterschiedlichen Mengen gelösten Sauerstoffs. Die Lagertemperatur hatte den größten Einfluss auf das Aroma. Bei Wärme und mehr Sauerstoff verschwanden tropische, Zitrus- und hopfige Aromen, und es traten stattdessen malzige, Trockenfrucht- und Kartonaromen auf. Sauerstoff hatte schon nach zwei Wochen einen geringeren, aber nachweisbaren Effekt.

Andere Untersuchungen der VLB in Berlin (2022) an elf kommerziellen hopfigen Ales zeigen, dass es differenzierter ist. Manche Hopfenaromastoffe blieben ziemlich stabil, andere Duftstoffe (Ester) weniger, und Stoffe, die zur Alterung gehören, nahmen zu.

Die Brewers Association schreibt beim Double IPA, das Bier müsse „the fresh character of hops“ zeigen, ohne oxidierte oder gealterte Geschmacksnoten.

Lagere IPA also kühl und trink es frisch.

Quellen

Woher kommt es?

Russian River braute im Winter 2005 zum ersten Mal Pliny the Younger, als Winterbier auf Basis des Rezepts ihres Double IPA. 2011 beschrieb der Bierautor Jeff Alworth es als „Triple IPA“ mit 11 %, das laut Brauerei „hopped three times more than our standard IPA“ war und viermal kaltgehopft wurde. Ob es das erste Triple IPA war, konnten wir mit keiner maßgeblichen Quelle feststellen.

Laut Tom Acitelli, dem Autor einer Geschichte der amerikanischen Craft-Bewegung, änderte das Great American Beer Festival 2009 den Namen seiner Kategorie „Imperial or Double India Pale Ale“ in „Imperial India Pale Ale“. Das geschah, um Platz für die Triple und Quadruple IPAs zu schaffen, die damals aufkamen.

So schenkst du es ein

Ein guter Ausgangspunkt: 7–10 °C, die allgemeine Empfehlung der American Homebrewers Association für IPAs; laut derselben Quelle schenkst du stärkeres Bier etwas wärmer aus. Lagere es kühl und trink es frisch, denn warme Lagerung geht auf Kosten des Hopfenaromas.

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Ähnlich wie: IPA, Double IPA

Begriffe

Double / Imperial
Bezeichnung für eine stärkere und intensivere Version eines bekannten Stils, wie ein Double IPA (laut BJCP 7,5–10 % Alkohol) oder ein Imperial Stout (8–12 %).
Alkoholgehalt (% vol.)
Wie viel Alkohol im Bier steckt, gemessen im Volumen (6 % vol. sind 6 ml Alkohol pro 100 ml Bier); nach den EU-Regeln darf die Zahl auf dem Etikett bei Bier bis einschließlich 5,5 % vol. um 0,5 % vol. nach oben oder unten abweichen, bei stärkerem Bier um 1 % vol.
Kalthopfung (Dry Hopping)
Hopfen zugeben, nachdem die Würze gekocht wurde, oft während oder nach der Gärung, vor allem für einen frischen, starken Hopfenduft.
Hopfen
Die kegelförmigen Blüten der weiblichen Hopfenpflanze (Humulus lupulus), die dem Bier Bittere, Duft und Geschmack geben und Bakterien hemmen.
Quellen dieser Seite