
Omnipollo
Omnipollo kommt aus Sundbyberg bei Stockholm und wurde vom Brauer Henok Fentie und vom Künstler Karl Grandin gegründet. Sie begannen als Nomadenbrauerei, die überall auf der Welt Kooperationen einging, und brauen jetzt vor allem in einer alten Kirche. Bekannt sind sie für ihre schweren Pastry Stouts, hopfigen IPAs und auffälligen Dosendesigns.
- OrtSundbyberg, Stockholms län
- Gegründet2010
- TypMikrobrauerei
- Untappd 3,89 · 2,9M Bewertungen
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Ein Brauer und ein Künstler ohne eigene Brauerei
Omnipollo wurde 2010 vom Brauer Henok Fentie und vom Grafikkünstler Karl Grandin gegründet. Ein gemeinsamer Freund brachte die beiden zusammen. Sie sprachen zuerst vor allem über Kunst und erst später über Bier. Der Name ist eine Zusammenziehung aus „omnipotent“ und dem spanischen „pollo“, Huhn.
Jahrelang hatte Omnipollo keine eigene Brauerei. Die Biere entstanden als Kooperation oder im Auftrag bei anderen Brauereien, unter anderem bei Dugges Bryggeri in Schweden, De Proefbrouwerij in Belgien und Buxton Brewery in England. Danach kam ein eigener Ort: eine alte Kirche in Sundbyberg, bei Stockholm. In Omnipollos kyrka hängen die Orgelpfeifen noch, und Fermenter stehen dort, wo früher der Altar und die Kirchenbänke standen. Abfüllung und Rohstofflager befinden sich an einem anderen Standort, ein paar Kilometer entfernt.
Du findest die Biere auch in den Bars in Stockholm und in der Taproom in Sundbyberg. Laut Wikipedia hat Omnipollo außerdem Bars in Hamburg und Tokio eröffnet.
Schwere Stouts, Hazy IPAs und Kunst auf der Dose
Henok Fentie fing mit dem Heimbrauen an und merkte, dass große Stouts die besten Ergebnisse brachten. Daher kommt der Ruf von Omnipollo: schwere Pastry Stouts voller Zutaten. In der Kirche steht eine eigene Hop Rocket, von Fentie „spice cannon“ genannt, die das Bier mit hoher Geschwindigkeit an Hopfen oder an Säcken mit Mandeln oder Kaffee vorbeizirkulieren lässt. Solche Biere spalteten die Bierfans in Believer und hartnäckige Leugner.
Das Sortiment ist breiter als nur Stouts, unter anderem mit Hazy IPAs und Fruited Sours. Jedes Bier ist laut der Brauerei eine gleichberechtigte Partnerschaft zwischen einem Brauer und einem Grafikkünstler, eine Arbeitsweise, die sie mit dem Musikmachen vergleichen. Das siehst du auf der Dose. 2012 gewann ihr Double IPA Nebuchadnezzar den Titel Best Beer of the Year beim Stockholm Beer & Whiskey Festival.
Ein Beispiel für eine Kooperation ist Knäckebrot Pilsner mit Bitburger: ein deutsches Pils mit 20 Prozent schwedischem Knäckebrot, in der Kirche mit Dekoktionsmaischen gebraut.
Omnipollo bei Hoptimaal
Bei Hoptimaal liegt der Schwerpunkt auf IPAs, gefolgt von Stouts. Dazu findest du Lager und Pils, ein Sauerbier und ein Pale Ale, in 33 und 44 cl. Die Stärke reicht von 0,5 bis 12,5 Prozent. Hoch bewertet auf Untappd sind unter anderem Omnipollo Carême 2026, Omnipollo UNHOLY CHURCH und Omnipollo Imagine. Das Sortiment wechselt, schau also auf der Brauereiseite nach, was gerade da ist.
Trink hopfige Biere so frisch wie möglich und kühl, bei etwa 6 bis 8 Grad. Die schwereren Stouts schenkst du ruhiger ein: etwas wärmer, bei etwa 10 bis 12 Grad, in einem kleinen Glas, damit der volle Geschmack besser zur Geltung kommt.
Häufige Fragen
Woher kommt Omnipollo?
Omnipollo kommt aus Sundbyberg, neben Stockholm in Schweden. Das Unternehmen wurde vom Brauer Henok Fentie und vom Künstler Karl Grandin gegründet und braut heute vor allem in einer alten Kirche.
Was für Bier macht Omnipollo?
Omnipollo braut viele verschiedene Stile. Bekannt sind die schweren Pastry Stouts und die Hazy IPAs, aber es gibt auch Fruited Sours, Lager und Pils. Jedes Bier hat ein eigenes, künstlerisches Dosendesign.
Warum braut Omnipollo in einer Kirche?
Omnipollo braute jahrelang bei anderen Brauereien und suchte danach einen eigenen Standort. Das wurde eine alte Kirche in Sundbyberg, Omnipollos kyrka, wo jetzt die Brauerei und die Taproom untergebracht sind.